Blaupause einer Welt, die mir gefällt

Blaupause einer Welt, die mir gefällt

Angenommen ich könnte frei wählen und eine Art Grundgesetzt für die neue Welt entwerfen, also wie eine zukünftige Generation neu beginnen kann. Hierzu möchte ich meine Überlegungen, unterteilt in 26 Punkte (I.-XXVI.) mit dir teilen. Ich beschränke mich dabei erstmal auf eine kleine Gemeinschaft, ein Dorf, eine Kommune oder Sippe.

Da ich kein Freund von Hierarchie bin, sehe ich mich in diesem Szenario weniger als Anführer oder Bürgermeister, sondern als Hüter der Ordnung – ohne Herrschaft – der nur ein einziges Ziel verfolgt:

Souveräne und freie Menschen hervorbringen, die in ewigem Frieden glücklich & gesund leben

keine abhängigen Gläubigen

aber Reichtum für Jedermann, da Gier nicht existiert & Fülle nicht Masse ist

Alles andere würde uns zwangsläufig wieder an den Punkt führen, an dem wir heute stehen. Nun gehen wir ans Eingemachte: Ich habe meinen ersten Entwurf in folgende Punkte unterteilt:

  1. I. Weltbild: Realität vor Erklärung
  2. II. Wahrheit vs. Täuschung
  3. III. Religion
  4. IV. Schutz vor Zerstörung
  5. V. Das einzige „Dogma“
  6. VI. Täuschung zum Schutz?
  7. VII. Töten und Fleischverzehr
  8. VIII. Zeitordnung
  9. VIIII. Sexualaufklärung erst nach der Pubertät
  10. X. Keine Schule – kollektive Lehre & Betreuung
  11. XI. Leben im Einklang mit der Natur
  12. XII. Zwei Geschlechter & Monogamie
  13. XIII. Tantra & Energiearbeit
  14. XIV. Wenig Technik
  15. XV. Machtstruktur: rotierende Verantwortung
  16. XVI. Konfliktkultur & Streit
  17. XVII. Eigentum
  18. XVIII. Tod & Geburt
  19. XIX. Wahrheitssystem
  20. XX. Heizen in kalten Jahreszeiten
  21. XXI. Wasser
  22. XXII. Hygiene
  23. XXIII. Energie
  24. XXIV. Medizin & Krankheit
  25. XXV. Geburt & Kinder
  26. XXVI. Geld & Tausch

I. Weltbild: Realität vor Erklärung

Ich würde kein fertiges Weltbild lehren.

Stattdessen:

  • Beobachtung vor Theorie
  • Erfahrung vor Erklärung
  • Natur vor Symbolik

Die Menschen lernen zuerst:

  • Tag und Nacht beobachten
  • Zyklen erkennen
  • Ursache und Wirkung erleben
  • Verantwortung für Folgen tragen

➔ Wahrheit entsteht durch Beziehung zur Realität, nicht durch Erzählung


II. Wahrheit vs. Täuschung: minimale Struktur, maximale Freiheit

Ich würde keine Lügen erzählen, aber auch nicht alles erklären.

Warum?

  • Zu viel Erklärung macht abhängig
  • Zu wenig Struktur macht orientierungslos

Also:

  • Keine kosmologischen Dogmen
  • Keine metaphysischen Heilsversprechen
  • Keine Angstmärchen

Stattdessen:

„Prüfe selbst. Handle. Beobachte. Lerne.“


III. Religion: verboten als System, erlaubt als Erfahrung

Religion als Institution: nein.

Spiritualität als Erfahrung: ja.

Erlaubt wäre:

  • Stille
  • Rituale zur Erdung (Feuer, Kreis, Jahreszeiten)
  • Dankbarkeit ohne Adressat
  • Ehrfurcht ohne Angst

Nicht erlaubt:

  • Priester
  • Mittler
  • Schuld
  • Erlösungskonzepte

➔ Kein Gott über dem Menschen. Keine Autorität zwischen Mensch und Wirklichkeit.


IV. Schutz vor Zerstörung (der wichtigste Punkt)

Menschen zerstören sich nicht durch Wahrheit.

Sie zerstören sich durch Angst + Macht + Unwissen.

Deshalb würde ich lehren:

  • Macht ist immer zeitlich begrenzt
  • Führung ist Dienst, kein Privileg
  • Besitz verpflichtet
  • Wissen wird geteilt, nicht gehortet

Kinder würden früh lernen:

  • Nein zu sagen
  • Fragen zu stellen
  • Autorität zu prüfen

V. Das einzige „Dogma“ (wenn man es so nennen will)

Wenn es eine Regel gäbe, dann diese:

Nichts darf geglaubt werden, nur weil es gesagt wurde.

Alles darf hinterfragt werden.

Auch ich selbst.

Ich lebte mal kurzzeitig in einer Kommune mit lediglich 5 Regeln – das war in Beneficio, Spanien (Granada):

  • Keine Gewalt od. Beleidigung
  • Kein Diebstahl
  • Kein Alkohol oder harte Drogen
  • Kein Feuer (nur wegen Waldbrand Gefahr)
  • Kein Fleisch (wurde aber milde gesehen…)

VI. Täuschung zum Schutz?

Nein!

Täuschung schafft immer spätere Gewalt.

Was ich stattdessen nutzen würde:

  • Reife-Zeit
  • Dinge erst dann erklären, wenn jemand innerlich stabil ist
  • Wissen nicht erzwingen

Nicht alles ist für jedes Alter gedacht.

Aber nichts ist grundsätzlich verboten.


VII. Töten und Fleischverzehr

Das Thema beschäftig meinen inneren Zwiespalt eh schon seit Jahren. Daher mein jetziger Standpunkt: Kurz, Klar und ohne Ideologie.

Ja – wir dürfen Fleisch essen. Aber nicht selbstverständlich.

So würde ich es handhaben:

  • Fleisch ist erlaubt, aber nicht entkoppelt von Verantwortung.
  • Wer Fleisch isst, weiß, dass dafür ein Leben endet.
  • Töten ist kein Tabu, aber auch kein Konsumakt.

Regeln wären einfach:

  1. Kein anonymes Töten. Wer Fleisch isst, weiß, woher es kommt. Kein Verdrängen.
  2. Kein Töten aus Bequemlichkeit. Nur aus Bedarf, nicht aus Gewohnheit oder Lust.
  3. Respekt vor dem Tier. Kein Spiel, kein Überschuss, keine Verschwendung.
  4. Kinder lernen beides: Pflanzenkost als Basis, Fleisch als bewusste Entscheidung

Warum das wichtig ist:

  • Komplettes Fleischverbot erzeugt Schuld und Ideologie.
  • Maßloser Fleischkonsum erzeugt Abstumpfung.
  • Beides trennt den Menschen von der Realität.

➔ Ziel ist kein Vegetarier-Volk: Ziel ist ein bewusstes Volk.

Ein Mensch, der weiß, was er isst, isst automatisch wenigerachtsamer und ehrlicher.

Und das Entscheidende:

Nicht die Nahrung verdirbt den Menschen, sondern die Trennung von der Verantwortung.


VIII. Zeitordnung

13 Monate à 28 Tage

Das ist für mich am sinnvollsten:

  • 364 Tage + 1 Ausgleichstag
  • Jeder Monat gleich lang
  • Monat startet immer montags (sofern Wochentage noch Sinn machen?!)
  • Wochen, Mondzyklen, Körperrhythmus synchron
  • 13. Monat z.B.: „Sol“ – zwischen Juli und August
  • Jahreswechsel zwischen März & April (nicht mitten im Winter)
  • Keine Uhrzeiten (Technik ausgenommen) → nur 6 Tageszeiten
    • Morgen – steigende Energie, das Licht kehrt zurück.
    • Vormittag – Fokus, Klarheit, linearer Antrieb.
    • Mittag – Höhepunkt, volle Ausdehnung.
    • Nachmittag – Abklingen, Integration, Umsetzung.
    • Abend – Rückzug, Abschalten, die Frequenz sinkt.
    • Nacht – Regeneration, Traumraum, Neuordnung.

Ein alltägliches Beispiel – natürliche Zeit statt Minutentakt:
Nicht der Druck eines Treffens morgen um 10 Uhr erzeugt Entspannung, sondern die Klarheit: es findet morgen am Vormittag statt. → Kein Stress durch Zeitdruck.

Wirkung:

  • Zeit verliert ihren Stresscharakter
  • Planung wird natürlich
  • Kein künstliches Chaos wie im heutigen Kalender

➔ Zeit dient dem Menschen – nicht umgekehrt.


VIIII. Sexualaufklärung erst nach der Pubertät

Kein frühzeitiges „Bienchen-Blümchen-Blabla“, sondern Aufklärung mit Präzisierung:

  • Keine Sexualisierung von Kindern
  • Geschlechtswahl = akzeptierte Seelen-Entscheidung
  • Aber:
    • Körperwissen: ja
    • Grenzen: ja
    • Selbstwahrnehmung: ja

Was erst ab Pubertät kommt:

  • Sexualität
  • Paarbindung
  • Energieaustausch
  • Verantwortung

➔ Kinder bleiben Kinder.

➔ Sexualität bleibt reif, nicht frühverzogen.


X. Keine Schule – kollektive Lehre & Betreuung 

Denn Schule ist ein Kontrollinstrument!

Stattdessen:

  • Altersgemischte Gruppen
  • Lernen durch Tun
  • Vorbilder statt Lehrer
  • Fähigkeiten statt Noten

Kinder lernen:

  • Nahrung
  • Handwerk
  • Sprache
  • Beobachtung
  • Konfliktlösung
  • Verantwortung

➔ Wissen ist lebendig, nicht abstrakt.


XI. Leben im Einklang mit der Natur

Nicht romantisch, sondern praktisch:

  • Jahreszeiten bestimmen Arbeit
  • Nahrung lokal
  • Ressourcen begrenzt
  • Abfall = Tabu
  • Wetterbeobachtung Teil des Alltags

Natur ist Lehrerin, nicht Kulisse.


XII. Zwei Geschlechter & Monogamie

funktional begründet, nicht moralisch:

  • Zwei Geschlechter = biologische Realität
  • Monogamie = emotionale Stabilität
  • Kinder brauchen klare Bindung, keine Dynamik

Kein Verbot anderer Lebensformen – aber Monogamie als Standard, nicht als Zwang.

➔ Stabilität vor Lustmaximierung.


XIII. Tantra & Energiearbeit

Sinnvolle Lebensweise – aber entmystifiziert:

  • Keine Gurus
  • Keine Hierarchien
  • Keine Sexualmagie-Spielchen

Tantra hier bedeutet:

  • Atem
  • Präsenz
  • Verbindung
  • bewusster Energieaustausch

➔ Sexualität = Kraft, nicht Unterhaltung.


XIV. Wenig Technik

Technik als Werkzeug, nicht als Welt

Erlaubt:

  • Werkzeuge
  • einfache Maschinen
  • Heiltechnik
  • Computer
  • Kommunikation bei Bedarf

Nicht erlaubt:

  • Dauerablenkung
  • Bildschirme für Kleinkinder !!!
  • algorithmische Steuerung
  • künstliche Abhängigkeit

➔ Technik dient dem Leben, nicht dem Ersatz davon.

Ein Beispiel meiner Vision: Sohn und Vater lernen gemeinsam, Mikroelektronik besser zu verstehen, bauen eine eigene Spielkonsole und der Sohn lernt dabei zu programmieren. Selbstverständlich können sie anschließend auch damit spielen. Der Unterschied liegt im Verantwortungs-Bewussten Tun, es bedarf keiner Verbote.


XV. Machtstruktur: 
rotierende Verantwortung

  • Keine dauerhaften Führer
  • Ämter auf Zeit
  • Jeder dient, niemand herrscht

➔ Macht verdirbt – also begrenzen.


XVI. Konfliktkultur & Streit

  • Streit erlaubt
  • Gewalt tabu
  • Konflikte öffentlich klären
  • Älteste moderieren, nicht urteilen

Prinzip meiner Konfliktkultur

Konflikte sind normal.

Gewalt entsteht durch Unterdrückung, nicht durch Streit.

Praxis meiner Konfliktkultur

  • Konflikte werden nicht privatisiert, sondern getragen
  • Öffentliche Klärung im Kreis
  • Moderation durch Älteste (keine Richter)
  • Täter bleibt Teil der Gemeinschaft
  • Wiedergutmachung statt Strafe

Gewalt:

  • körperliche Gewalt = Tabu
  • Wiederholung = Ausschluss auf Zeit

Kinder lernen früh:

  • Nein sagen
  • Grenzen setzen
  • Emotionen ausdrücken

Wirkung meiner Konfliktkultur

  • kaum Eskalation
  • keine unterdrückte Aggression
  • keine Machtspiralen
  • hohes Verantwortungsgefühl

➔ Unterdrückung erzeugt Explosionen.


XVII. Eigentum

  • Persönlicher Besitz: ja
  • Produktionsmittel: gemeinschaftlich
  • Land gehört niemandem, aber privater Lebensraum: ja
  • Überlegungen zum Gütertausch folgen im letzten Punkt

➔ Besitz verpflichtet – er herrscht nicht.


XVIII. Tod & Geburt

  • Tod nicht verdrängen
  • Geburt nicht technisiert
  • Rituale statt Trauma
  • keine Friedhöfe, sondern bewusste Abschiede

➔ Leben wird ganz verstanden.


XIX. Wahrheitssystem

KEINE absolute Lehre.

Einziger Grundsatz:

Nichts gilt, nur weil es gesagt wurde.

Alles darf:

  • hinterfragt
  • verändert
  • weiterentwickelt werden

➔ Stillstand ist Tod.


XX. Heizen in kalten Jahreszeiten

Primär: Feuer. Sekundär: Masse.

  • Holz aus nachhaltigem Umkreis
  • Lehm-, Stein- oder Erdöfen (Wärmespeicher)
  • Feuer nicht Dauerbetrieb, sondern gezielt
  • Häuser halb in Erde / windgeschützt gebaut

Prinzip:

Wärme speichern, nicht erzeugen.

Kein Zentralheizungsdenken.

Der Mensch passt sich dem Klima an – nicht umgekehrt.

Alternative Idee: ein Sommer- und ein Winterdomizil 

So, wie es uns die Zugvögel schon immer vorleben. Zum Beispiel von März bis Oktober in Deutschland und die Wintermonate in Spanien oder Griechenland. Oder umgekehrt: Kühle Schlaf-Keller oder Betten unter freiem Himmel – natürlich mit Regen und Insekten Schutz – im Sommer.


XXI. Wasser

Trennung von Wasserarten ist entscheidend!

Trinkwasser

  • Quellen
  • Regenwasser (gefiltert)
  • Zisternen

Brauchwasser

  • Waschen
  • Reinigung
  • Pflanzen

Abwasser

  • Pflanzenklärsysteme
  • Grauwasser → Boden → Nahrungskreislauf

Regel:

Wasser verlässt das System sauberer, als es hineinkommt.

Kein Durchspülen von Exkrementen mit Trinkwasser.

Das ist heutiger Irrsinn.


XXII. Hygiene

Hygiene ≠ Sterilität.

  • Regelmäßiges Waschen mit Wasser & Asche / Pflanzen
  • Badekultur (gemeinschaftlich, aber getrennt nach Alter/Geschlecht)
  • Kleidung aus Naturfasern
  • Sonnenlicht als Desinfektion

Toiletten:

  • Trockentoiletten / Komposttoiletten
  • Ausscheidungen → Zeit → Erde → Nahrung

nachhaltiges Hygiene Prinzip:

Krankheit entsteht durch Dreck + Stress + Isolation – nicht durch Nähe & Natur.


XXIII. Energie

Hier lassen wir mal alle Theorien von freier Energie außer Acht, auch wenn ich selbst fest daran glaube!

Mehrere kleine Quellen statt, einer Großen.

Grundenergie

  • Muskelkraft
  • Tierkraft
  • einfache Mechanik

Ergänzende Energie

  • Wind (keine Windparks, die Vögel & Insekten töten)
  • Wasser
  • Sonne (passiv, nicht technisiert)
  • Kein Dauerstrom.
  • Kein Dauerlicht.
  • Kein 24/7-Betrieb.
  • Energie folgt dem Tag, dem Wetter, der Jahreszeit.

XXIII. Medizin & Krankheit

Prinzip meiner Gesundheitserhaltung

Krankheit ist kein Feind, sondern ein Signal.

Der Körper ist intelligent. Symptome sind Kommunikation.

Praxis meiner Gesundheitserhaltung

  • Prävention vor Intervention
  • Alltag = Bewegung, Rhythmus, Sonne, Schlaf
  • Ernährung simpel, lokal, unverarbeitet
  • Heilpflanzen, Wärme, Wasser, Ruhe
  • Gemeinschaftliche Pflege statt Isolation

Akute Eingriffe (Brüche, Infektionen, Geburtsnotfälle):

  • erlaubt
  • pragmatisch
  • ohne Dogma

Nicht erlaubt:

  • Dauer-Medikation
  • Symptombekämpfung ohne Ursachenklärung
  • Autoritätsmedizin („Der Arzt weiß es besser“)

Wirkung meiner Gesundheitserhaltung

  • Weniger chronische Krankheiten
  • Kaum Autoimmun-Phänomene
  • Schnelle Heilung
  • Hohe Körperwahrnehmung

Alleine Begriffe können viel bewirken: Warum nicht Gesundheitszentren, statt „Krankenhäuser“?!
Früher sagte man dazu glaub Heilstätte.

Ich glaube, wenn niemand mehr vergiftet wird – durch Nahrung, Umwelt, Chemtrails und Dauerstress – dann wird auch kaum noch jemand krank.


XXIV. Geburt & Kinder

Prinzip neues Lebens

Geburt ist kein medizinischer Ausnahmezustand, der einen Krankenhausaufenthalt erfordert, sondern ein natürlicher Übergang.

Praxis neues Lebens

  • Geburten im vertrauten Umfeld
  • Begleitung durch erfahrene Frauen
  • Keine Trennung von Mutter & Kind
  • Stillen als Standard
  • Körperkontakt statt Technik
  • KEINE GEBURTSURKUNDE inkl. Steuer-ID !!!

Kinder:

  • kein Besitz der Eltern
  • Teil der Gemeinschaft
  • klare Grenzen + viel Freiheit

Keine:

  • Frühfremdbetreuung
  • Leistungsdruck
  • Etiketten („Problemkind“, „Störung“)

Wirkung neuer Geburtenkultur

  • stabile Bindung
  • kaum Trauma
  • hohe Selbstsicherheit
  • starke emotionale Regulation

XXV. Geld & Tausch – Ordnung ohne Abhängigkeit

Grundsatz des Geldsystem

Tausch ist natürlich.

Geld ist ein Werkzeug – kein Herrschaftsmittel.

Das Problem ist nicht Geld an sich, sondern abstraktes & schuldgebundenes Geld, das Wert vom Menschen trennt.

Tausch als Basis

  • Direkter Tausch von Leistung, Zeit, Wissen, Gütern
  • Sichtbarer Zusammenhang: Wer gibt was – wofür
  • Keine anonyme Wertverschiebung

Tausch bleibt überschaubar, weil Gemeinschaft überschaubar bleibt.


Geld als Maß, nicht als Macht

Wenn Geld existiert, dann so:

  • Lokal gebunden (nicht global tauschbar)
  • Zeitlich begrenzt (verfällt, hortet sich nicht)
  • Zinsfrei
  • Kein Eigentum an Geld – nur Nutzungsrecht

Funktion:

  • Rechnen
  • Vergleichen
  • Koordinieren

Nicht:

  • Spekulieren
  • Beherrschen
  • Erpressen

Kein Arbeiten für Geld

Wichtigster Punkt:

Menschen arbeiten nicht für Geld.

➔ Sie arbeiten für Bedarf, Sinn und Beitrag.

Geld gleicht aus, es motiviert nicht. Wer nur wegen Geld arbeitet, arbeitet bereits im falschen System.


Besitz und Überschuss

  • Grundbedarf ist immer gesichert
  • Überschuss wird:
    • geteilt
    • eingelagert
    • verschenkt
  • Hortung gilt als Störung des Gleichgewichts

Nicht verboten ➔ aber sichtbar und damit regulierend.


Warum dieses Modell stabil ist

  • Keine Schulden
  • Keine Zinsen
  • Keine Wachstumslogik
  • Keine Existenzangst

➔ verfallendes Geld verhindert Machtbildung durch Zeit

Wert entsteht aus Beziehung & Wertschöpfung, nicht aus Zahlen.


Geld darf nie wichtiger sein, als der Mensch, der es nutzt.

Sobald Geld mehr Macht hat als Gemeinschaft, kippt jede Ordnung.


Überschusssystem – der einzige erlaubte Algorithmus

Überschuss ist kein Besitzproblem, sondern ein Verteilungsproblem.

Wenn ich mehr ernte, als ich selbst verbrauchen kann, zum Beispiel Kartoffeln, dann bleiben mir nur zwei Möglichkeiten: horten oder teilen.

Teilen ist die natürliche Wahl.

Ich gebe den Überschuss an andere weiter – nicht aus Moral, nicht aus Pflicht, sondern weil Überschuss nur dann Sinn ergibt, wenn er fließt. Diese Gabe wird nicht bewertet, nicht bepreist und nicht verzinst. Sie wird vermerkt. Nicht, um Schulden zu erzeugen, sondern um Erinnerung zu schaffen. Wenn im Herbst jemand anderes mehr Birnen erntet, als er selbst verbrauchen kann, dann fließt der Überschuss zurück. Ohne Forderung, ohne Rechnung, ohne Verhandlung. So entsteht Ausgleich – nicht durch Zahlen, sondern durch Beziehung. Das ist der einzige Algorithmus, der in einer menschlichen Ordnung erlaubt ist: Wer Überschuss hat, gibt. Wer Bedarf hat, erhält. Wer gibt, wird erinnert. Kein Zwang, kein Vertrag, kein System. Nur Vertrauen, getragen von Sichtbarkeit und gemeinsamer Verantwortung.


Impressionen wie neues Leben aussehen könnte

Warum ich sicher bin, dass dieses Konzept funktioniert

Weil:

  • Bedarf real bleibt
  • Konsum ist begrenzt
  • Technik nicht kompensieren muss, was kulturell kaputt ist

Die Menschen:

  • schlafen mehr
  • sind körperlich aktiver
  • leben rhythmisch
  • altern langsamer
  • sind psychisch stabiler

Hier mal eine konsequente Liste von Berufen, die in dieser Ordnung nicht mehr benötigt werden, weil ihre Existenz an Mangel, Manipulation oder künstlicher Komplexität hängt:

  • Banker
  • Broker
  • Investmentberater
  • Fondsmanager
  • Aktienhändler
  • Versicherungsvermittler
  • Schuldeneintreiber
  • Steuerberater (im heutigen Sinn)
  • Finanzbeamte
  • Lobbyisten
  • Influencer
  • Social-Media-Manager
  • Marketing-Manager
  • Werbetexter
  • PR-Berater
  • Markenstrategen
  • Verkaufspsychologen
  • Unternehmensberater
  • Controlling-Abteilungen
  • Personalabteilungen (HR)
  • Compliance-Manager
  • Politiker im heutigen Sinn
  • Berufspolitiker
  • Parteifunktionäre
  • Wahlkampfmanager
  • Juristen für Vertrags-, Steuer- und Konzernrecht
  • Abmahnanwälte
  • Patentanwälte
  • Finanzjournalisten
  • Meinungskolumnisten
  • Propagandaredakteure
  • Datenhändler
  • Tracking-Spezialisten
  • Algorithmus-Optimierer
  • Aufmerksamkeitsökonom*innen
  • Call-Center-Agenten
  • Vertriebler für unnötige Produkte

Kurz gesagt:

Alles, was nicht erschafft, heilt, lehrt, baut, pflegt oder schützt, verschwindet.


Der entscheidende Unterschied zur heutigen Welt

Heute:

  • Technik ersetzt Verbindung
  • Energie ersetzt Maß
  • Hygiene ersetzt Beziehung zur Umwelt

Dort:

Einfachheit ersetzt Kontrolle.

Nicht arm, nicht rückständig, sondern funktional.


Warum dieses Modell historisch immer zerstört wurde

Solche Gesellschaften sind nicht kontrollierbar.

Sie brauchen:

  • keine zentralen Autoritäten
  • keine Schuldkonstrukte
  • keine künstliche Knappheit
  • keine Angststeuerung

Das macht sie:

  • steuerlich nutzlos
  • militärisch unbrauchbar
  • wirtschaftlich uninteressant
  • ideologisch gefährlich

Historisches Muster

Immer gleich:

  1. Kontakt von außen
  2. Einführung von:
    • Geld
    • Hierarchie
    • Religion als Institution
    • Besitzkonzentration
  3. Spaltung
  4. Abhängigkeit
  5. Zerstörung oder Assimilation

Ergebnis dieser Wunschwelt

  • Weniger Menschen
  • Weniger Drama
  • Weniger Neurose
  • Mehr Klarheit
  • Mehr Erdung
  • Kaum Herrschaft
  • Kaum Angst
  • Saubere Luft
  • Sauberes Wasser
  • Nahrhafter Boden
  • Gedeihende Flora & Fauna

Nicht perfekt, aber ehrlich und im Einklang → Rückkehr zur göttlichen Ordnung.


Stell dir abschließend diese eine entscheidende Meta-Frage an dich selbst:

Warum wird genau so eine Gesellschaft heute als „gefährlich“, „utopisch“ oder „nicht realistisch“ diffamiert – obwohl sie nachweislich stabiler wäre als das aktuelle System?

Man redet dir ein, dass ohne Gesetze und Ordnungshüter schon morgen dein gesamtes Hab und Gut geplündert würde. Kann das sein?

Die eigentliche Wahrheit ist unbequemer:

Nicht ohne Ordnungshüter wird geplündert – sondern dort, wo Menschen systematisch voneinander getrennt wurden.

Angst hält das System stabil → Vertrauen macht es überflüssig.

Darum gibt es meine Organisation Weltverstehen – damit du lernst, das große Ganze zu erkennen.

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